Belastungslösende Verfahren und etwas Theorie dazu

 

Im Zustand vom Gefühl der Sicherheit wird das ventral vagale Nervensystem aktiv, es unterstützt Ruhe und Gelassenheit, sichert einen Normal-Modus des Organismus und fördert soziale Verbundenheit und Kommunikation. Das ventrale System dämpft den Symphatikusnerv (Flucht- und Angriffsreflex) und der Mensch kann seinem Kontext und sich selbst angemessen reagieren. Er ist wach und fühlt sich lebendig. Im Gefühl der (relativen) Obhut kann also z. B. die Behandlung und das Gespräch sinnvoller genutzt werden. Auch ensteht  leichter Genesung (Salutogene)Für Behandlungen oder  Gespräche ist also ein mehr oder weniger Gefühl des Behütetsein und der Geborgenheit hilfreich.

Wird also der Sympathikus nicht physiologisch gedämpft, kann das zu einem dysfunktionalem Nervensystem führen und die apherenten Nerven (zum Gehrin führend) sind beständig am Senden. Es kommt im viszeralen Bereich (Eingeweiden) schneller zu Dysbalancen, Organe arbeiten weniger sinnvoll, ein  "sich gestresst fühlen" entsteht, schlechter Schlaf kann folgen. 

Wenn der Vagusnerv (ventral vagale System)  nicht angemessen arbeiten kann, z.B. eine Enge beim Austritt des Vagusnervs besteht (Foramen jugiliare im Occiput, C0/C1 und Hinterhaupt),

oder bei postraumatischen Folgen, findet die beruhigende Wirkung des ventralen Vagusnerv weniger bis gar nicht statt.

Es führt wahrscheinlich zu Irritationen des Parasympathikus bis hin zu einer Chronifizierung, dem Entstehen von Nitro-stress (Dr. Kuklinski, Das HWS-Trauma)und  der "Dauerarbeit" des Symphatikusnervs (Flucht und Angriffrefex), ein Dauerstressgefühl.

Dies kann zum Vitamin- und Mineralstoffmangel bis hin zu Hormonstörungen führen und im Burnout münden. Der Mensch fühlt sich in diesem Zustand deutlich weniger Beziehungs- Alltags- und Arbeitsfähig und in der Regel sehr unwohl. 

 

Es gibt also grob gesehen 2 Irritationen des Vagusnerv: Belastungen/Trauma und materielle Einschränkungen am Austritt (C0/C1 & Hinterhaupt) sowie an seinem Verlauf.

Der Parasympathikus kann über den Trigenimusnerv im Kiefergelenk aktiviert werden und auch so dürfte eine (Dauer-)Stressreaktionkette im Körper (bei Kindern bekannt unter dem KISS-Syndrom) ausgelöst werden.

Die letzten beiden Formen sind mit Osteopathie und Cranio-Sacral-Therapie in der Regel gut zu behandeln.

 

Trauma/Belastungen sind durch verschiedene Methoden möglichweise aufzulösen oder umzuwandeln. Manche Verfahren arbeiten ohne bzw mit wenig Sprache, so das auch Entwicklungstraumen (Traumen die im Baby/Kleinkindalter entstanden sind) erreicht werden können. Oft geschieht diese Integration durch bilaterale Stimulierung (EMDR/ CIPBS/Trainspottig...) oder durch Imagination (TRIMP/Egostatetherapie...).

Insgesammt veringern sich evtl so Schweregefühl und Belastung, Stress und Angespanntheit und das Leben kann leichter werden, der Mensch sich wohler fühlen. Schon nach der ersten Stunde ist sehr wahrscheinlich ein deutlicher Unterschied wahrnehmbar.

Sprechen Sie mich gerne darauf an.