Belastungslösende Verfahren und etwas Theorie dazu

 

Diese​ Methoden benutzen 2 verschiedene Eingänge, entweder mehr durch den Körper (TRE, CST) oder eher über den "Kopf" um Entlastung einzuleiten. Besonders mit EMDR/Brainspotting/CIPBS/Trimp wird so das Gehirn eingeladen, neuronale Strukturen und Vernetzungen zu lösen und neu zuverknüpfen.

Da im Zustand vom Gefühl der Sicherheit das ventral vagale Nervensystem aktiviert wird, sollte die Therapie in einer als sicher empfundenen Situation stattfinden. Dann dämpft ventrale System den Symphatikusnerv (Flucht- und Angriffsreflex) und der Mensch kann seinem Kontext und sich selbst angemessen reagieren. Er ist wach und fühlt sich lebendig. Im Gefühl der (relativen) Obhut kann also z. B. die Behandlung und das Gespräch sinnvoller genutzt werden. Auch ensteht  leichter Genesung (Salutogenese).Und die autonome lösungsorientierte Selbstverarbeitung wird eher aktiviert.

Für Behandlungen oder  Gespräche ist also ein mehr oder weniger Gefühl des Behütetsein und der Geborgenheit hilfreich.

 

Wenn der Vagusnerv (ventral vagale System)  nicht angemessen arbeiten kann, z.B. eine Enge beim Austritt des Vagusnervs besteht (Foramen jugiliare im Occiput, C0/C1 und Hinterhaupt),

oder bei postraumatischen Folgen, findet die beruhigende Wirkung des ventralen Vagusnerv weniger bis gar nicht statt.

Es führt wahrscheinlich zu Irritationen des Parasympathikus bis hin zu einer Chronifizierung, dem Entstehen von Nitro-stress (Dr. Kuklinski, Das HWS-Trauma)und  der "Dauerarbeit" des Symphatikusnervs (Flucht und Angriffrefex), ein Dauerstressgefühl, unruhiger Schlaf kann enstehen. 

Dies kann zum Vitamin- und Mineralstoffmangel bis hin zu Hormonstörungen führen und im Burnout münden. 

 

Es gibt also grob gesehen 2 Irritationen des Vagusnerv: Belastungen/Trauma und materielle Einschränkungen am Austritt (C0/C1 & Hinterhaupt) sowie an seinem Verlauf.

Der Parasympathikus kann über eine weitere Variante, den Trigenimusnerv im Kiefergelenk, aktiviert werden und auch so dürfte eine (Dauer-) Stressreaktionskette im Körper (bei Kindern bekannt unter dem KISS-Syndrom) ausgelöst werden.

Die letzten beiden Formen sind mit Osteopathie und Cranio-Sacral-Therapie in der Regel gut zu behandeln.

 

Trauma/Belastungen sind durch verschiedene Methoden möglichweise aufzulösen oder umzuwandeln. Manche Verfahren arbeiten ohne bzw mit wenig Sprache, so das auch Entwicklungstraumen (Traumen die im Baby/Kleinkindalter entstanden sind) erreicht werden können. Oft geschieht diese Integration durch bilaterale Stimulierung (EMDR/ CIPBS/Trainspottig...) und/oder durch Imagination (TRIMP / Egostatetherapie...).

Insgesammt veringern sich evtl so Schweregefühl und Belastung, Stress und Angespanntheit und das Leben kann leichter werden, der Mensch sich wohler fühlen. Schon nach der ersten Stunde ist sehr wahrscheinlich ein deutlicher Unterschied wahrnehmbar.

Sprechen Sie mich gerne darauf an.

 

Vonka Vernika Klingner: 030 41190591 (AB ist an) Bernstorffstr. 14 , 13407 Berlin