(Cranio sakral therapeutische) Osteopathie

 

Osteopathie ist eine manuelle Behandlungstechnik und gilt in der BRD als Heilkunde, deswegen darf sie nur von Heilpraktikerinnen und Ärztinnen ausgeführt werden. Sie wird in drei Bereiche eingeteilt:

  • parietale Osteopathie (Muskeln, Bindegewebe, Knochen und Gelenke) 
  • viszerale Osteopathie (innere Organe und ihre Aufhängung)
  • craniale Osteopathie (Schädel und Gesicht)

 

Am ganzen Körper werden Ursachen (Blockierungen) für die Symptome gesucht und gefunden.

Deblockierungen werden über eher sanftes Entlasten (Kompression, Dekompression), Übertreiben (Verstärken des Musters) und Ausgleichen (haltendes Warten auf die Lösung) eingeleitet.

Der Organismus wird so eingeladen, Dysfunktionen im Gewebe (Bindegewebe, Organe, Muskeln, Gelenke,..) aufzugeben.


Osteopathie wurde von Schulmedizinern entwickelt. Der erste Arzt war Dr. Still und sein Schüler, Dr. Sutherland, forschte weiter und prägt bis heute, lange nach seinem Tod, durch seine Techniken diese Methode, die von vielen Medizinern (u. a. Herr Barall) immer weiterentwickelt wird.

 

Sie behandelt keine Krankheiten, sondern Funktionsstörungen und Läsionen. Darum kann sie bei vielen Krankheitsbildern hilfreich sein. Ihre Diagnostik beruht bei mir vor allem auf der Suche nach Irritationen durch Ertasten des Cranio Sakralem Rhytmus (CSR).
Der CSR, eine unwillkürliche Bewegung des Körpers, ist an gestörten Stellen im Körper verändert. Die Interpretation dieses Befundes ist u.a. die Grundlage für meine Behandlung.

Ausserdem können noch Funktionstests (z. B. der Gelenke) durchgeführt werden, sowie Generel- und Lokellistening und damit den CSR-Befund ergänzen.

Osteopathie und Cranio Sacral Therapie haben den selben Ursprung und somit war es für mich nahe liegend, mit der "Cranio Sakral Therapeutischen Grundhaltung" (sie ist ganzheitlich) osteopathisch (eher ganz-körperlich) zu arbeiten. In sofern könnte meine Arbeit als craniosacraltherapeutische Osteopathie bezeichnet werden.